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  Jahresbericht 2004

Seit der Mitgliederversammlung vom 30. April 2004 sind nur knapp 10 Monate vergangen; es handelt sich somit um ein kurzes Vereinsjahr. Trotzdem konnte NeSTU in beiden Regionen seine Aktivitäten weiterentwickeln und neue Projektpartner gewinnen. Die Ziele im Jahresprogramm 2004 wurden zu einem großen Teil erreicht, oft dank dem wertvollen Engagement von Partnern. Die Vereinsfinanzen sind auf einem bescheidenen Niveau weiterhin im Gleichgewicht. Besonders erfreulich ist der Austausch zwischen Menschen in beiden Regionen, welcher durch verschiedene Besuche und Reisen weitergepflegt wurde. NeSTU entfaltet als Vermittlerin und Drehscheibe mit bescheidenen finanziellen Mitteln, aber grossem menschlichem Engagement, weiterhin beachtliche Wirkung.

Mitgliederbestand
Im Februar 2005 zählt NeSTU 42 ukrainische und 116 schweizerische Einzelmitglieder und Gönner, sowie 5 (Schweizer) Kollektivmitglieder. Der Mitgliederbestand hat sich somit erfreulicherweise gegenüber dem Vorjahr weiter erhöht.

Vorstand
Der Vorstand mit Sektetärin Cécile Druey traf sich zu 5 Sitzungen. Nach Möglichkeit nimmt auch unser in Transkarpatien lebender Vizepräsident Jürgen Kräftner an den Sitzungen teil. Der neue Co-Präsident Karl Abegg hat- nebst der Leitung des Ressorts "Kultur" und der Projektgruppe "Dokumentarfilm Lopuchovo".- die Vorstandssitzungen gewissenhaft vorbereitet und geleitet. Die an der letzten Mitgliederversammlung neu in den Vorstand gewählte Annemarie Steiner unterstützt nun Cécile Druey, die mittlerweile 3-fache Mutter ist, bei der Mitgliederbetreuung und den Versänden.

Geschäftsstelle und Komitee Transkarpatien
In zwei Rundbriefen haben wir unsere ukrainischen Mitglieder und Sympathisanten über die Aktivitäten von NeSTU informiert. Vier Rundschreiben (Novyni vs NeSTU / Neues von NeSTU) haben die Mitglieder über die Aktivitäten und Neuigkeiten in Transkarpatien orientiert. Die Januar-Nummer 2005 war exklusiv dem politischen Umbruch in der Ukraine, der "orangenen Revolution" gewidmet. Verschiedene Zeitungsartikel und weitere Schriften wurden ins Deutsche und Französische übersetzt.
Mehrere Delegationen aus der Schweiz wurden empfangen und betreut: Eine 18-köpfige Gesangsgruppe aus Grosswangen LU; eine Förstergruppe aus dem Raum Dornach; mehrere private Reisende aus der Schweiz. Wir machten erste Erfahrungen in der Reiseorganisation auch jenseits der Grenzen von Transkarpatien: Das Nachbargebiet Ivano-Frankivsk zählt ab sofort zum festen Bestandteil unseres Exkursionsprogramms. Die benachbarte Region Maramures in Rumänien rückte durch einen neueröffneten Grenzübergang bedeutend näher. In Kiew können wir auf ein solides Beziehungsnetz zählen, das interessante Aufenthalte ermöglicht.

Weitere Tätigkeiten des transkarpatischen NeSTU-Sekretariats:
Druck des NeSTU-Faltprospekts in Kiew; Korrespondenz und Übersetzungsarbeit für den Kammerchor Cantus; Kontaktaufnahme mit Schriftstellern, Verlagen und Stiftungen in Hinblick auf die Veröffentlichung der Fotoreportage "Lopuchovo" von Aleksandr Glyadyelov.

Die wichtigsten Aktivitäten des Komitees von NeSTU-Transkarpatien waren:
Vorbereitung der Dreharbeiten für den Dokumentarfilm über das Karpatendorf Lopuchovo.
Redaktionelle und gestalterische Arbeit am Jahreskalender 2005 von NeSTU.
Empfang einer Delegation des internationalen Netzwerks "no-border", dreitägiges Seminar zu Migrationsfragen, Treffen mit Behörden, SaisonarbeiterInnen, Flüchtlingen und des Anhaltelagers Pavschino bei Mukatschewo.
Monitoring während der Wahlen und der Nachwahlphase; insbesondere der Tätigkeiten des Genfer Anwalts Pierre Schifferli.
Kontakte zur Schweizer Botschaft in Kiew: Besuch des Ersten Botschaftssekretärs Stefan Estermann anlässlich des Dorffestivals und der Eröffnung der Trinkwasserversorgung in Nischnje Selischtsche am 12.7., gemeinsame Aktion mit der Schweizerischen Botschaft anlässlich des Wohlfahrts-Weihnachtsbasars in Kiew im Dezember. Kontaktaufnahme zum ne ernannten Botschafter der Schweiz in Kiew, Herrn Fässler.
Kontakte zum neuen Leiter des Koordinationsbüros der DEZA in Kiew, Herrn Ueli Müller.
Kontakte zur Projektleitung des DEZA-Projekts FORZA (nachhaltige Waldwirtschaft) in Uschgorod und Rachiv.

Die Aktivgruppe im Dorf Nischnie-Selischtsche (NeSTU-Partnerorganisation ZAMR - Transkarpatische Vereinigung für Lokale Entwicklung, eingetragen nach ukrainischem Recht)
Eröffnung der Trinkwasserversorgung für die kommunalen Infrastrukturen von Nischnje-Selischtsche anlässlich des Dorffestes im Juli (10'000 Besucher).
Empfang des Obwalder Käsermeisters Ueli Windlin im Juli 2004, seither Erweiterung des Sortiments auf drei Käsesorten.
Erweiterung der Aktivitäten im Kulturhaus von Nischnje-Selischtsche: Aufbau einer Theatergruppe; Aufbau eines Internetauftritts des Kulturhauses mit den Jugendlichen.

Geschäftsstelle Schweiz
Cécile Druey nimmt weiterhin für NeSTU-Schweiz die Aufgaben als Sekretärin, Auskunftsperson und Organisatorin wahr. Cécile konnte dank ihrer effizienten und kompetenten Arbeitsweise die administrativen Kosten tief halten. Mit Unterstützung der Vorstandsmitglieder Annemarie Steiner und Beate Hasspacher wurde die Adressdatenbank für die Versände wesentlich ausgebaut. Seit letztem Herbst steht auch der neue NeSTU-Faltprospekt für die Information und Werbung zur Verfügung.

Besuche / Austausch
Im Sommer 2004 wurde mit Schweizer Gruppen in Uschgorod erneut zwei erfolgreiche Gesangsseminare mit dem transkarpatischen Weltklasse-Kammerchor CANTUS durchgeführt. CANTUS weilte im Oktober 2004 zu einer eindrücklichen Konzerttournée in der Schweiz. Während dieser wurde erstmals auch ein Gesangsseminar in Oberrickenbach (NW) durchgeführt. Ein spezieller Höhepunkt der Tournée war das gemeinschaftlichen Konzert von CANTUS mit dem Jodlerchor Grosswangen, welcher im Sommer Transkarpatien besucht hatte: In der auf den letzten Platz besetzten Kirche waren die durch diesen Austausch entstandenen menschlichen Verbindungen eindrücklich erlebbar. CANTUS hat sich seit dem Vorjahr erneut gesteigert und ist musikalisch und künstlerisch auf einem Niveau, welches höchsten Ansprüchen genügt.
Die Dorfmusik HUDAKI (Wandermusiker) aus Nischnie-Selischtsche unter der Leitung von NeSTU-Vizepräsident Jürgen Kräftner hat im Juni während drei Wochen an Konzerten, in Schulen und Beizen sowie an Privatanlässen das Schweizer Publikum begeistert. Die Ausrichtung des "Projekts HUDAKI" bleibt dieselbe: Bevorzugt werden gemeinsame Auftritte mit einheimischen Ensembles, private und festliche Anlässe und die von Freunden organisierten Konzerte. Anlässlich der Schweizreise von 2005 wird HUDAKI auch in Schweizer Schulen auftreten und den Jugendlichen einen lebendigen Eindruck von Transkarpatien vermitteln.
Noch immer entwickeln sich die nach der Flutkatastrophe von 1998 eingeleiteten Partnerschaften zwischen Schweizer und transkarpatischen Forstleuten weiter. Freunde der transkarpatischen Forstpraktikanten, welche im 2000 in der Schweiz ein Training absolviert hatten, weilten im 2004 auf Gegenbesuch. In der Zeitschrift Bündner Wald ist ein Reisebericht erschienen. Auch die erwähnte Fortbildungsreise der Förster mit ihren Gattinnen aus der Region Dornach hat neue Kontakte geschaffen.

Projekte

Wallner, Astrid: Biosphärenreservate aus der Sicht der Lokalbevölkerung. Schweiz und Ukraine im Vergleich. Zu beziehen bei: Bibliothek WSL, Zürcherstrasse 111, CH-8903 Birmensdorf, fax 01 739 22 15, E-mail: publikationenvertrieb@wsl.ch.


Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL hat 2004 ihre Forschungskooperation im ökologischen und waldbaulichen Bereich mit dem Karpaten-Biosphärenreservat in Rachiv, der Universität Uschgorod und der Forschungsanstalt für Gebirgsforstwirtschaft in Ivano-Frankivsk fortgesetzt. Anfang 2005 ist aus dieser Kooperation die Doktorarbeit von NeSTU-Rechnungsrevisorin Astrid Wallner erschienen. Sie vergleicht die Akzeptanz der Lokalbevölkerung für die beiden Unesco-Biosphären im schweizerischen Entlebuch und in Transkarpatien Die lesenswerte Schrift zeigt, wie viel spannende und wertvolle Erkenntnisse der Austausch und die Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und den Karpaten zum Nutzen beider Bergregionen hergibt

Das Vorhaben der finnischen und österreichischen Staatsforsten, welche unter dem Titel FORIA-Karpatenland Anträge eingereicht haben, um riesige Waldungen in den ukrainischen Karpaten langfristig zu pachten, ist aufgrund der ablehnenden Haltung hoher ukrainischer Behörden abgebrochen worden. Dagegen interessiert sich der österreichische Sägerei-Grossindustrielle Schweighofer für das Rundholz aus den ukrainischen Karpaten, um sein im Aufbau begriffenes Grossägewerk in Rumänien zu beliefern.
Die beiden NeSTU-Medienprojekte zum transkarpatischen Holzfällerdorf Lopuchovo und dessen Bevölkerung sind auf guten Wegen. Der renommierte Kiewer Fotokünstler Aleksandr Glyadyelov hat seine Feldarbeit enthusiastisch fortgesetzt. Aus dem Fundus seiner Schwarzweissfotos hat Glyadyelov NeSTU freundlicher weise ein Anzahl Bilder für die Produktion der beiden NeSTU-Kalender 2005 zur Verfügung gestellt. Der Reinerlös wird dem Künstler für die Umsetzung seiner Arbeit über Lopuchovo zur Verfügung gestellt. Es wird sich um eine Ausstellung und / oder ein Buch handeln. Mit dem Dokumentarfilmprojekt "Lopuchovo" wollen NeSTU und die ideell ausgerichtete belgische Filmagentur in Koproduktion den Menschen dieser Talschaft eine Stimme verleihen. Unter der Leitung von Regisseurin Jara Malevez hat die Filmequipe ihre Dreharbeiten durchgeführt.
Mit Unterstützung der Schweizerischen Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA ist ein ansprechender Reiseführer über Transkarpatien erschienen. Wir vertreiben die Publikation und weisen dabei auf die NeSTU-Angebote im sanften Tourismus hin.
Anlässlich eines vom transkarpatischen NeSTU-Komitee organisierten dreitägigen Seminars konnten wir feststellen, dass trotz gewisser Anstrengungen seitens internationaler Organisationen und der lokal verankerten Mission ADRA die überwiegende Mehrzahl der in Transkarpatien gestrandeten Flüchtlinge in menschenunwürdigen Bedingungen leben müssen. Die Verschärfung der Grenzüberwachung in den neuen EU-Mitgliedsstaaten Ungarn und Slowakei führt zu einer Verteuerung der Tarife der Schlepperorganisationen und zu erhöhtem Risiko bei der Grenzüberquerung. In der Ukraine gibt es immer noch kein funktionierendes Asylgesetz. Für die meisten festgenommenen Flüchtlinge bleibt entweder der Weg zurück oder ein erneuter Versuch der illegalen Grenzüberquerung in Richtung Westen. Die Flüchtlinge kommen aus etwa 50 verschiedenen Ländern Asiens und Afrikas.
NeSTU-Vorstandsmitglied Christiane Rapin lud zusammen mit dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZZMK) der Universität Zürich drei ZahnärztInnen der Schulzahnklinik Rachiv zu zwei Weiterbildungswochen ein. Die hochmotivierten ukrainischen und Schweizer ZahnärztInnen haben beiderseits viel gelernt. Eine Schweizer Reisegruppe hat die Schulzahnklinik in Rachiv besucht, was die SchulzahnärztInnen riesig gefreut hat.

Fazit, Ausblick
NeSTU bemüht sich weiterhin, in allen im NeSTU-Zweckartikel erwähnten Bereichen - Ökologie, Soziales, Kultur, Wissenschaft, Ökonomie - den Kontakt zwischen beiden Regionen zu pflegen. NeSTU hofft, vor allem mit qualitativ hochstehenden Kleinprojekten Schule zu machen und basisorientierte Kooperationsmethoden zu promovieren.
Auf übergeordneter Ebene war im 2004 die EU-Osterweiterung das prägende Ereignis, durch welches nun die Ukraine am Ost-Aussenrand des neuen Westeuropa liegt. Dass auch jenseits dieser scharfen Trennlinie starke und erfrischende Kräfte aktiv sind, die sich für die Zivilgesellschaft und für eine konstruktive Ost-West-Zusammenarbeit einsetzen, hat sich durch die "Orangene Revolution" manifestiert, eine Bewegung, die bestimmt als bedeutendes historisches Ereignis in die Geschichte eingeht. Die Ukraine ist in Westeuropa über Nacht bekannter geworden, und die ukrainische Bevölkerung hat dank dem mutigen und gewaltfreien Widerstand gegen die Wahlmissbräuche viel Sympathie gewonnen. Es ist zu hoffen, dass das Interesse am grössten europäischen Land wach bleibt und sich zu vermehrten Partnerschaften weiterentwickelt!
In der Schweiz mehren sich in jüngster Zeit leider auch gegenüber Menschen aus Osteuropa Anzeichen fremdenfeindlicher und rassistischer Tendenzen. Ein Beispiel dafür ist der Ausschluss von Menschen auf Grund ihrer Herkunft aus dem Balkan und aus Osteuropa von gewissen Versicherungspolicen durch einzelne Schweizer Versicherer.
NeSTU setzt sich im Gegenteil für Aktivitäten ein, welche Kulturen aus dem westlichen und östlichen Europa einander näher bringen. Mit ihrem gegenüber dem Vorjahr nochmals gesteigertem Niveau haben die transkarpatischen Ensembles CANTUS und HUDAKI im letzten Jahr das Schweizer Publikum tief berührt. Solche unverfälschte, künstlerisch und menschlich hochstehende Kultur spricht Menschen aller Herkünfte und Alter an. Sie ist ein sicherer Wert in unserer Arbeit für Partnerschaften zwischen beiden Regionen.
Unter den immer noch komplizierten und schwierigen Bedingungen in Transkarpatien leisten die Aktivisten und Aktivistinnen von NeSTU-Transkarpatien einen hervorragenden Einsatz. Ihnen gebührt ein besonderer Dank!
Die Arbeit von NeSTU ist aktueller denn je! Das erfreuliche Echo auf unsere Arbeit und die immer neuen Austausch- und Begegnungsinitiativen ermutigen uns, unser Engagement fortzusetzen und neuen Gegebenheiten Rechnung zu tragen.

Wir danken Ihnen allen herzlich für Ihre Unterstützung!

Im Namen des Vorstands: Stans, Februar 2005: Karl Grunder, Co-Präsident


NeSTU Tätigkeitsprogramm 2005 (NeSTU Schweiz)

Nachdem wir mit dem Jahr 2005 ein recht arbeitsintensives Jahr mit sehr vielen, teilweise neuen Aktivitäten hinter uns haben, besteht das Hauptziel des Tätigkeitsprogramms 2005 darin, diese angelaufenen Aktivitäten weiter zu verfolgen und zu einem guten Ergebnis zu führen.Wir verweisen dazu auch auf das Tätigkeitsprogramm 2004 - 05, das wir an der letzten Jahresversammlung vorgelegt haben.

Kontakte zu den Mitgliedern

Die wichtigste Grundlage unserer Vereinsarbeit sind die Mitglieder. Im Jahr 2005 geht es auf der einen Seite darum, den Kontakt zu den bereits eingeschriebenen Mitglieder zu verbessern und andererseits auch neue Mitglieder zu gewinnen. Annemarie Steiner, die letztes Jahr neu in den Vorstand gewählt worden ist, hat sich bereit erklärt, als Ansprechperson im Vorstand diesen persönlichen Kontakt zu pflegen und wenn möglich auch zu intensivieren.

Weiterhin ein sehr wichtiges Mittel, um den Kontakt zu den Mitgliedern zu fördern, stellen die Novyny dar. Sie vermitteln uns mit den direkten Meldungen aus Transkarpatien und der Ukraine einen wichtigen Einblick in die Entwicklungen dieser Region und des Landes. Wir wollen auch in Ergänzung zu den Berichten aus Transkarpatien Berichte von Veranstaltungen oder Erfahrungen von Mitgliedern aus der Schweiz aufnehmen.

Für die Mitgliederwerbung können wir nun auch auf den neugeschaffenen Prospekt über NeSTU zurückgreifen. Selbstverständlich steht der Prospekt auch allen Mitgliedern zur Verfügung, wenn Sie Freunde oder Bekannte für NeSTU gewinnen möchten.

Reisen

  • Unser Netzwerk Schweiz - Transkarpatien lebt von den Reisen zwischen den beiden Ländern. Zum ersten Mal planen wir für 2005 eine Vereinsreise nach Transkarpatien und zwar in der Zeit vom 4. - 15. Mai 2005. Geführt wird diese Reise durch Ruedi Iseli und Beate Hasspacher zusammen mit Jürgen Kräftner. Sie wird allen, die sich dazu entschliessen können, bekannte, unbekannte, sicher aber unvergessliche Einblicke in diese Region ermöglichen. Anmeldungen sind noch möglich bis anfangs März bei hp@hasspacher-iseli.ch
  • Im Sommer 05 wird wiederum eine Singwoche mit CANTUS in Nischnje-Selischtsche sattfinden und zwar in der Zeit von 29.7. bis 6.8.2005. Sänger und Sängerinnen, aber auch Begleitpersonen, die nicht singen möchten, sind herzlich willkommen. Für das Detailprogramm und Anmeldungen kann man sich an Jürgen Kräftner oder an das Sekratariat von NeSTU wenden: j.kraeftner@longomai.org . / info[at]nestu.org

Projekte

•  Filmprojekt "Lopukhovo": Im tiefverschneiten Dorf Lopukhovo ist die Filmequipe unter der Leitung von Jara Malevez zur Zeit daran, die Filmdokumente, die sie während der Drehphase im September 04 erstellt haben, mit Aufnahmen vom Winter zu ergänzen. Anschliessend werden die Aufnahmen und die Interviews zum geplanten rund 60-minütigen Dokumentarfilm zusammengestellt. Ende 05 soll der Film fertiggestellt sein, so dass die Premiere anfangs 2006 stattfinden kann.
Zur Zeit laufen noch immer Bemühungen um die Restfinanzierung sowohl in der Schweiz wie auch in Belgien. Erfreulicherweise hat die belgische staatliche Filmförderung einen namhaften betrag bewilligt, dies im gegensatz zur Filmföderung des Bundesamtes für Kultuir in der Schweiz. Wir hoffen, dass nach Fertigstellung des Films auch Zusagen von Fernsehanstalten erfolgen. Kontakte sind bereits vorhanden, aber noch keine definitiven Zusagen.

•  Durch die beiden NeTU-Kalender 2005 ist sicher vielen Mitgliedern der ukrainische Fotokünstler Aleksandr Glyadelov bekannt geworden. Der Vorstand wird im Verlauf des Jahres überlegen, mit welchem Angebot er diesen Künstler auch in Zukunft unterstützen könnte (z.B: Kalender 06 oder Glückwunschkarten).
NeSTU verfolgt auch weiterhin das Ziel, eine Ausstellung oder einen Fotoband zu seinen Fotoarbeiten über das obere Theresiental und Transkarpatien zu realisieren - dies wenn immer möglich auch in der Schweiz.

•  Trotz der bestehenden Schwerigkeiten, die sich im letzten Jahr in der Zusammenarbeit mit der Zahnmedizinschen Klinik in Rachiv ergeben haben, versucht NeSTU weiterhin, das Projekt in der Zahnprophylaxe, das nun seit einigen Jahren mit grossem Erfolg läuft, zu unterstützen und fortzusetzen.

Kultur

•  Für dieses Jahr findet wiederum eine Konzertreise der Wandermusikanten HUDAKI aus Nischnije Selischtsche statt und zwar in der Zeit vom 23.2. - 13.3. 2005.
Das genaue Konzertprogramm ist unter der hompage von Hudaki einsehbar

•  Für das Jahr 2005 ist keine Konzertreise das Kammerchors CANTUS geplant. Sie werden in diesem Jahr nebst anderen Auftritten eine Konzertreise in die USA durchführen, wozu wir ihnen schon jetzt viel Erfolg wünschen. CANTUS wird im Jahr 2006 wieder in die Schweiz kommen. Es ist auch wieder ein Workshop für Sänger und Sängerinnen aus der Schweiz in Oberrickenbach vorgesehen. Das genaue Datum ist z.Z. noch nicht festgelegt.

Kontakte

•  Das Behindertenheim in Vilchanj wird durch unsere Partnerorganisation CAMZ vor Ort unterstützt. Im Frühjahr 05 wird auch unser Vorstandsmitglied Annemarie Steiner für drei Monate dorthin reisen und vor Ort das Leben und die Probleme dieser Kinder und ihrer Familien kennen lernen.

•  Weitergeführt werden auch alle Kontakte mit den Organsiationen in der Schweiz, die unseren Vereinszielen nahe stehen, insbesondere mit der DEZA, der EAWAG, der eidg. Foschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL, dem Schweiz. Forstverein, der Unseco-Biosphäre Entlebuch und anderen mehr.

Geschäftsstellen

Eine wichtige Funktion der Arbeit von NeSTU stellen die beiden Geschäftsstellen in der Schweiz und in Transkarpatien dar. Wir danken den beiden MitarbeiterInnen Cécile Druey aus Gasel und Lessia Levko aus Ushgorod für diese wichtige Arbeit im Dienst unserer Vereinsziele.

Horw, Stans 23. Januar 2005
Karl Abegg / Karl Grunder

     
Transkarpatien Verein NeSTU
   
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